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	<title>Pyrotechnik ist kein Verbrechen! &#187; Stellungnahmen</title>
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		<title>Zukunftsweisendes Treffen der österreichischen Ultras</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 16:20:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>

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		<description><![CDATA[18.06.2010

Am Sonntag, den 13.6.2010 fanden sich <strong>Ultras und Fans aus Wien, Graz, Innsbruck, Salzburg, Linz und Ried</strong> in der Nähe von Linz zu einer <strong>Konferenz</strong> ein, welche zum Ziel hatte, die Wünsche und Vorstellungen der verschiedenen Fanszenen im Bezug auf Pyrotechnik beim Fußball genauer zu erörtern und die weitere Vorgehensweise in dieser Thematik zu besprechen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag, den 13.6.2010 fanden sich Ultras und Fans aus Wien, Graz, Innsbruck, Salzburg, Linz und Ried in der Nähe von Linz zu einer Konferenz ein, welche zum Ziel hatte, die Wünsche und Vorstellungen der verschiedenen Fanszenen im Bezug auf Pyrotechnik beim Fußball genauer zu erörtern und die weitere Vorgehensweise in dieser Thematik zu besprechen. Da die Anliegen und Probleme nach der Novellierung des Pyrotechnikgesetzes annähernd ident sind, war dieses Treffen von Beginn an von großer Einigkeit geprägt. Nach regem Informationsaustausch konnte ein Konzept ausgearbeitet werden, welches unserer Erfahrung und Meinung nach weder der Sicherheit noch dem freien Ausleben der Fankultur Abbruch tut.</p>
<p>Nachdem auch der Großteil der Vereine eine Lösung anstrebt, welche sich von der jetzigen abhebt und mit der alle Beteiligten zufrieden sind, hoffen wir erstens, dass Bundesliga-Vorstand Georg Pangl sein Versprechen einhält und mit uns verhandelt und dass zweitens endlich auch die Behörden gewillt sind, einen Schritt auf uns zuzukommen. Die Fußballfans Österreichs signalisieren seit Monaten ihren Willen zur Kooperation und arbeiten konstruktiv und gemeinsam an einer Lösung, bei der Pyrotechnik auch in Zukunft sicher und verantwortungsbewusst verwendet werden kann, ohne dass die Fans dabei in ihrem Wirken übermässig eingeschränkt werden. Wir erachten es daher als notwendig und richtig, dass Liga, Vereine und Behörden den gemeinsamen Weg mit uns suchen. Nur so kann eine für alle zufriedenstellende, umsetzbare und österreichweite Regelung ermöglicht werden.</p>
<p><strong><em>Bleibt unbedingt am Ball! Wir sind auf einem guten Weg und informieren euch, sobald es Neuigkeiten gibt!</em></strong></p>
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		<title>Stellungnahme der Initiative [Zensurversuche]</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Apr 2010 00:48:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>

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		<description><![CDATA[03.04.2010

Am 18.März 2010 erteilte Georg Pangl, Vorstand der österreichischen Bundesliga, den 20 Präsidenten der Erst- und Zweitligaklubs eine Art Ordnungsruf, in dem er die Vereine darum bat, sich nicht positiv in Bezug auf die Verwendung von Pyrotechnik im Stadion zu äußern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am 18.März 2010 erteilte Georg Pangl, Vorstand der österreichischen Bundesliga, den 20 Präsidenten der Erst- und Zweitligaklubs eine Art Ordnungsruf, in dem er die Vereine darum bat, sich nicht positiv in Bezug auf die Verwendung von Pyrotechnik im Stadion zu äußern.
</p>
<p style="text-align: justify;">In einem uns vorliegenden Schreiben forderte Pangl die Vereinspräsidenten auf, die von der Liga vorgegebene Linie nicht zu verlassen. Weiters wurden die Vereine ersucht, jene Spieler zu ermahnen, welche sich bereits positiv geäußert hatten. Es war und ist der Wunsch Pangls, dass von zukünftigen Aussagen und Stellungnahmen „Pro Pyrotechnik“ Abstand genommen wird.
</p>
<p style="text-align: justify;">Nach der an die Journalisten gerichteten Aufforderung, nicht positiv über Pyrotechnik zu berichten, ist dies der zweite Versuch Pangls, ein Diktat durch die Bundesliga zu erreichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Deshalb freut es uns sehr, dass sich sowohl Rudolf Edlinger als auch Hans Rinner von dieser Aufforderung zur Zensur nicht einschüchtern haben lassen und sie es ihren Spielern erlaubten, ihre Zustimmung zu den Anliegen der Initiative beim Spiel SK Sturm – SK Rapid am 20.03.2010 auch optisch zu unterstreichen.
</p>
<p style="text-align: justify;">Dass der Beschluss der Präsidentenkonferenz jetzt durch die Präsidenten und Spieler der beiden größten Vereine des Landes ad absurdum geführt wurde zeigt, dass der Beschluss der Konferenz leider zu wenig durchdacht und das Gesetz auf alle Fälle überdenkenswert ist. Außerdem sollte man sich nicht nur auf die Ausnahmegenehmigungen hinausreden, die in ihrer jetzigen Form ein völlig willkürliches Handeln der zuständigen Behörde erlauben.</p>
<p style="text-align: justify;">Die eingeforderte einheitliche Linie bröckelt und das ist gut so. Viele der Hauptakteure (Funktionäre, Spieler und Fans) lassen sich nicht reglementieren und nicht wenige nutzen die breite Bühne, auf der sie Woche für Woche stehen, um ihre diesbezügliche Meinung kundzutun.
</p>
<p style="text-align: justify;">Wir finden es beschämend, wie die Befürworter dieses Gesetzes auf diesem beharren und mit welchen Mitteln sie versuchen, gegenteilige Ansichten zu unterdrücken und berechtigte Wünsche und Forderungen ignorieren. Es hat uns bisher noch nie überrascht, dass Anliegen der Fans kein Gehör finden, aber die Maßnahmen, die von der Bundesliga nun bestrebt werden, schießen unserer Ansicht nach weit übers Ziel hinaus.<br />Jeder soll das ungeteilte Recht haben, seine Sicht der Dinge darzustellen und zwar unabhängig davon, wie man zum Thema Pyrotechnik im Stadion steht.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Versuche der Bundesliga erinnern uns eher an Methoden anderer Länder, wo es zum Alltag gehört, dem Bürger jegliches Recht auf freie Meinungsäußerung zu nehmen. Eine traurige Entwicklung, die hier nun auch den österreichischen Sport zu erreichen scheint&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Stellungnahme der Initiative [Umgang mit Pyrotechnik]</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 12:54:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>

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		<description><![CDATA[03.03.2010

Im Hinblick auf den bevorstehenden Start der Frühjahrsmeisterschaft in den unteren Ligen möchten wir auf einige Dinge aufmerksam machen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im Hinblick auf den bevorstehenden Start der Frühjahrsmeisterschaft in den unteren Ligen möchten wir auf einige Dinge aufmerksam machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Initiative „Pyrotechnik ist kein Verbrechen“ ruft nicht zum illegalen Gebrauch von Pyrotechnik in Österreichs Stadien, Sportplätzen oder anderen Sportstätten auf! PikV kämpft für angemessene Regelungen, die es den Kurven und Sportfans dieses Landes ermöglichen, pyrotechnische Gegenstände in einem sicheren und von allen akzeptierten Rahmen zu verwenden.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern bei Sportveranstaltungen sowie deren Besitz im Zusammenhang mit einer solchen sind laut gültigem Gesetz verboten.<br />
Diese Kampagne ist kein Aufruf und schon gar kein „Freibrief“, Feuer als Stilmittel für Freude und Emotionen zu verwenden. Jede Person, die mit Feuerwerkskörpern hantiert, sollte sich deren Wirkungen und Auswirkungen in den Sportstätten bewusst sein. Wir warnen ausdrücklich davor, pyrotechnische Gegenstände zu verwenden, deren Effekte nicht kontrollierbar sind und somit unvorhersehbaren Schaden an Gesundheit und Sachgegenständen verursachen könnten.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir freuen uns über kontrollierte und sichere Pyroshows, wenn sie verantwortungsbewusst und ohne Gefahr für andere Besucher durchgeführt werden, genauso wie sich auch ein großer Teil der Sportfans daran erfreut. Dennoch weisen wir in aller Deutlichkeit darauf hin, dass auch ein verantwortungsbewusster Umgang unter Strafe steht.</p>
<p style="text-align: justify;">Vor allem die Angst vor einer Identifikation durch die Exekutive kann zu hektischen Situationen führen, durch welche ein sachgemäßer Umgang mit den verwendeten Materialen nicht gewährleistet werden kann. Allen, die dennoch pyrotechnische Gegenstände zur Untermalung ihrer Emotionen verwenden möchten, wollen wir eines mit auf den Weg geben: Seid euch erstens eurer Verantwortung und zweitens den möglichen strafrechtlichen Konsequenzen bewusst!</p>
<p style="text-align: justify;">Pyrotechnik mit Herz&#8230; und Hirn!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Stellungnahme der Initiative [Ultras-Konferenz 2]</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 14:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>

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		<description><![CDATA[18.02.2010

Nachdem wir bereits gestern einige Worte zur „Ultras-Konferenz“ im Bundesministerium für Inneres verfasst haben, möchten wir euch auch die Geschehnisse am zweiten und letzten Tag der Konferenz nicht vorenthalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.pyrotechnik-ist-kein-verbrechen.at/wp-content/uploads/2010/02/ultraskonferenz.jpg.jpg"><img src="http://www.pyrotechnik-ist-kein-verbrechen.at/wp-content/uploads/2010/02/ultraskonferenz.jpg-150x100.jpg" alt="" title="ultraskonferenz.jpg" width="150" height="100" class="alignnone size-thumbnail wp-image-532" /><br />
</a>
<p style="text-align: justify;">Nachdem wir bereits gestern einige Worte zur „Ultras-Konferenz“ im Bundesministerium für Inneres verfasst haben, möchten wir euch auch die Geschehnisse am zweiten und letzten Tag der Konferenz nicht vorenthalten. Am gestrigen Tag standen lediglich die Ergebnisberichte und Zusammenfassungen der Debatten am Programm. Einige durchaus positive Ergebnisse der Konferenz wussten zu gefallen. So wurde beispielsweise die Legalisierung von Pyrotechnik als sinnvoller und erwägenswerter Schritt angesehen und wird auch im Bericht des Europarates als mögliche Verbesserung Erwähnung finden. Da die Erkenntnisse aus dieser Konferenz nur Empfehlungen an die nationalen Verbände und Behörden sind und keinerlei bindenden Charakter besitzen, ist allerdings davon auszugehen, dass diese in den Überlegungen der nationalen Entscheidungsträger wenig Bedeutung haben werden.</p>
<p>Die österreichischen Vertreter untermauerten abermals ihre Unfähigkeit. In seiner heutigen Ansprache scherzte Günther Marek, der Verantwortliche Vertreter des BMI, dass seine Aufgabe darin bestand, die Eröffnungsrede und die Abschlussrede zu halten und dazwischen nichts zu tun. Wir finden diese Ehrlichkeit lobenswert, da sowohl alle seine anderen Wortmeldungen, sowie sein Verhalten während den Reden der anderen Teilnehmer sein Desinteresse an diesem Kongress, sowie den Themen die dabei behandelt wurden, unterstrichen.<br />
Abschließend erklärte er dem internationalen Publikum was man in Wien unter dem Begriff Dialog versteht, nämlich das Überreichen eines Blumenstraußes an eine Fanvertreterin. Man möge dies auffassen wie man möchte, allerdings ist es nicht unser Verständnis von Dialog.</p>
<p><a href="http://www.pyrotechnik-ist-kein-verbrechen.at/wp-content/uploads/2010/02/guenter_marek.mp3" target="_blank">Abschlussrede von G. Marek (BMI) zur Konferenz zum Nachhören</a></p>
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		<title>Stellungnahme der Initiative [Ultras-Konferenz]</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 06:04:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>

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		<description><![CDATA[17.02.2010

Am 17. und 18. Februar 2010 findet in Wien eine Konferenz zum Thema „Ultra – Erfolgsrezepte im Umgang mit neuen Entwicklungen im Fanverhalten“ statt. Ausgerichtet wird die Veranstaltung vom Europarat und dem österreichischen Innenministerium (BMI). Fälschlicherweise wird diese Konferenz als Treffen mit Ultras auf Augenhöhe, Runder Tisch oder laut OTS-Aussendung des BMI als „Freundschaftsspiel“ bezeichnet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am 17. und 18. Februar 2010 findet in Wien eine Konferenz zum Thema „Ultra &#8211; Erfolgsrezepte im Umgang mit neuen Entwicklungen im Fanverhalten“ statt. Ausgerichtet wird die Veranstaltung vom Europarat und dem österreichischen Innenministerium (BMI). Fälschlicherweise wird diese Konferenz als Treffen mit Ultras auf Augenhöhe, Runder Tisch oder laut OTS-Aussendung des BMI als „Freundschaftsspiel“ bezeichnet. Fälschlicherweise, weil es nahezu keine Gesprächsbereitschaft von Seiten des BMI, Bundesliga und der Bundesligavereine gibt.  Die Initiative „Pyrotechnik ist kein Verbrechen“ hat am Donnerstag dennoch den öffentlichen Teil der Konferenz besucht und möchte folgende Punkte festhalten:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Diese Konferenz findet ohne Vertreter österreichischer Fangruppierungen statt. Das BMI spricht zwar von Dialog mit den Fans, hat sich aber nicht die Mühe gemacht, auch österreichische Fußball-Fans zu dieser Konferenz einzuladen. Als Gesprächspartner von Seiten der Fans agieren Personen, die über die Organisation Football Supporters&#8217; Europe (FSE) eingeladen wurden. Wir freuen uns aber über das Eröffnungs-Statement der FSE-Koordinatorin Daniela Wurbs, in der sie Kritik am neuen Pyrotechnikgesetz übte.</li>
<li>Gerne hätten wir Innenministerin Maria Fekter persönlich zur Verschärfung des Pyrotechnik-Verbots befragt. Dies war aufgrund eines krankheitsbedingten Fehlens der Innenministerin nicht möglich. Wir hätten von Fekter gerne gewusst, warum das BMI andauernd von Verletzungen beim Einsatz von Pyrotechnik spricht, wenn nicht einmal Zahlen zu Verletzungen &#8211; wie Fekter in einer parlamentarische Anfragebeantwortung zugeben musste &#8211; darüber vorliegen. Auch die ständige Gleichsetzung von Pyrotechnik und Gewalt – so zum Beispiel in der Initiative „Welle gegen Gewalt“ &#8211; hätten wir uns gerne persönlich erklären lassen.</li>
<li>Da es weder vorab noch bei dieser Konferenz zu Gesprächen mit dem BMI und österreichischen Fan-Aktivisten kam, ist es uns unerklärlich, wie der Vertreter Fekters, der Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit Herbert Anderl, von einer „Vorreiterrolle“ Österreichs im Dialog mit Fußballfans sprechen kann. Hier mag es sich eventuell um eine Wunschvorstellung handeln, sie entspricht aber nicht der Realität. Zustimmung unsererseits bekommt Anderl für seine Feststellung, dass die Kritik an Ultras oft auf mangelndes Verständnis zurückzuführen sei.</li>
<li>Komplett realitätsfremd ist für uns die Erwähnung der 3D-Strategie durch Anderl als „best practice“-Modell. Die drei „D“ sollen für Dialog, Deeskalation und Durchgreifen stehen. Den fehlenden Dialog haben wir ja schon kritisiert. Wir wollen aber auch die zwei restlichen „D“ entmystifizieren. Denn was das BMI als „Deeskalation“ versteht, deckt sich keineswegs mit den jüngeren Erkenntnissen zum Thema Fans und Polizei. Für das BMI gilt es als Deeskalations-Strategie mit behelmten Einheiten aufzumarschieren. Ein Verhalten, welches in einer Studie des Instituts für Kriminologie der Universität Wien als provozierend und eskalierend bezeichnet wird. Durchgreifen bedeutet nichts anderes als ein Schlagstockeinsatz, der im Gegensatz zum Einsatz von Pyrotechnik sehr wohl zu Verletzungen führt.</li>
<li>Positiv haben wir die kritischen Fragen anwesender Pressevertreter zur Verschärfung des Pyrotechnikgesetzes aufgenommen. Umso entsetzter sind wir über die Antworten von Günther Marek (BMI). Behauptet er doch fälschlicherweise, dass die Fans bei der Gesetzesänderung involviert waren. Das entspricht nicht der Wahrheit. Ebenso unwahr ist Mareks Behauptung, dass die Fan- und Sicherheitsbeauftragte der einzelnen Bundesliga-Vereine konsultiert und bei der Ausarbeitung des Gesetzes beteiligt waren. Einzig auf einer Bundesliga-Präsidentenkonferenz wurde das Thema behandelt.</li>
<li>Als peinlich ist der Versuch von Bundesliga und BMI anzusehen, sich gegenseitig als Scharfmacher beim Pyroverbot zu positionieren. So betonte Bundesliga-Vorstand Georg Pangl bei der Auftakts-Pressekonferenz zum Frühjahr die federführende Rolle des BMI. Im Gegensatz führte Marek bei dieser Konferenz einen Beschluss der Bundesliga ins Treffen, der dem BMI anscheinend keine andere Wahl gelassen hat. Lächerlich finden wir es, wenn Marek davon spricht, dass sich das BMI „ein so rigoroses Verbot nicht gewünscht“ hat. Denn wir sind fest der Meinung, dass bei gutem Willen aller Beteiligten und Dialog auf wirklicher Augenhöhe ein für alle Seiten befriedigendes Ergebnis erreichbar wäre. Diesen guten Willen hat das BMI bisher vermissen lassen.</li>
</ul>
<p style="text-align: right;"><strong>PYROTECHNIK IST KEIN VERBRECHEN!</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Stellungnahme der Initiative [Georg Pangl]</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 05:43:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Initiative "Pyrotechnik ist kein Verbrechen" wird sich bei gegebenem Anlass zu verschiedenen Themen äußern. Den Auftakt macht hierbei eine Abwehr des Lügennetzes, welches von der Bundesliga unter der Leitung von Vorstand Georg Pangl geknüpft wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Verzweiflung, Ohnmacht, Angst und Perspektivlosigkeit in ihrem Anliegen dokumentieren die Befürworter der Novelle zum Pyrotechnikgesetz und jene, die dazu gezwungen werden es zu befürworten, mit ihren abstrusen Kommentaren immerwährend. Fast schon dilettantisch anmutend kommentiert Bundesliga-Vorstand Georg Pangl, dass man der Initiative Herr werden könnte, indem man ihr die Öffentlichkeitswirksamkeit durch Boykottieren der Berichterstattung entzieht.</p>
<p style="text-align: justify;">In voller Fahrt bezichtigt Pangl in der Folge alle Freunde der Pyrotechnik eines „gestörten Verhaltens“ und versucht die aktiven Fans mit gezielten Lügen und Bezeichnungen wie „schwarze Schafe und Trittbrettfahrer, die den Fußball für ihr asoziales Verhalten missbrauchen“ in den Dreck zu ziehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Journalismus per se ist ein diskussionswürdiger Begriff, der in den letzten Jahren dermaßen ad absurdum geführt wurde, dass man qualitativen und seriösen Journalismus eindeutig von den Schmierfinken trennen muss, die nun hauptsächlich Ausschreitungen, Gefahrenszenarien, Kriminalität und Gewalt in die Kurven hineininterpretieren. Jedoch ist es wirklich ein wohl noch selten zuvor gesehenes Novum, dass eine völlig friedliche, von einer breiten Basis der Stadionbesucher getragene und landesweit vernetzte Initiative schon im Ansatz zu diskreditieren versucht wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Für uns zeigt sich nun auch schon von Anfang an auf, welchen Weg wir einschlagen müssen – jenen, für den Fußballfans organisierter Couleur bekannt sind. Vielleicht finden wir im Zuge dieses gemeinsamen Kampfes selbst zu längst vergessenen Werten. Ehrlichkeit in der Weitergabe der Information, Begeisterung und Herzblut im aufopfernden Kampf für Gerechtigkeit und innovative Ideen, damit das konkrete Ziel der Entkriminalisierung verwirklicht werden kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Das erste Wochenende der gemeinsamen Aktivitäten zeigt eindeutig, dass die Öffentlichkeitsarbeit unserer Initiative Früchte trägt. Informiert in eurer Stadt und in eurem Bekanntenkreis weiterhin über die Unverhältnismäßigkeit der Gesetzgebung und lasst nicht zu, dass Leute wie Georg Pangl, die von Fankultur genauso viel Ahnung haben wie die zuständigen Personen, die bei der Ausarbeitung des Gesetzes und vielmehr ihrer Anwendung auf das Fußballstadion ihre Ahnungslosigkeit dokumentiert haben, unser Anliegen mit Aussagen torpedieren, die in einer Gesellschaft der mündigen Bürger und des freien Geistes nicht viel verloren haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Den objektiven Journalisten gilt weder unser Dank, noch unsere Verbeugung, lediglich der Verweis auf ihre Pflichten und ihren Berufsethos sollten für sie Ansporn genug sein auch weiterhin auf diesen gewaltfreien und essentiellen Kampf der organisierten Fanszenen zu verweisen, ihn zu beleuchten und zu dokumentieren, denn unsere Kurven stellen einen letzten drastischen Unterschied zu den farblosen und aussterbenden Kurven in einigen europäischen Staaten dar, zu welchen sie das Ministerium machen will.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn das einzige Argument der Befürworter jenes ist, dass es bereits vor der Novelle verboten war – es war so, ist so und es wird immer so bleiben…</p>
<p style="text-align: right;"><strong>&#8230;PYROTECHNIK IST KEIN VERBRECHEN!</strong></p>
]]></content:encoded>
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