Stellungnahme der Initiative [Ultras-Konferenz 2]


Nachdem wir bereits gestern einige Worte zur „Ultras-Konferenz“ im Bundesministerium für Inneres verfasst haben, möchten wir euch auch die Geschehnisse am zweiten und letzten Tag der Konferenz nicht vorenthalten. Am gestrigen Tag standen lediglich die Ergebnisberichte und Zusammenfassungen der Debatten am Programm. Einige durchaus positive Ergebnisse der Konferenz wussten zu gefallen. So wurde beispielsweise die Legalisierung von Pyrotechnik als sinnvoller und erwägenswerter Schritt angesehen und wird auch im Bericht des Europarates als mögliche Verbesserung Erwähnung finden. Da die Erkenntnisse aus dieser Konferenz nur Empfehlungen an die nationalen Verbände und Behörden sind und keinerlei bindenden Charakter besitzen, ist allerdings davon auszugehen, dass diese in den Überlegungen der nationalen Entscheidungsträger wenig Bedeutung haben werden.

Die österreichischen Vertreter untermauerten abermals ihre Unfähigkeit. In seiner heutigen Ansprache scherzte Günther Marek, der Verantwortliche Vertreter des BMI, dass seine Aufgabe darin bestand, die Eröffnungsrede und die Abschlussrede zu halten und dazwischen nichts zu tun. Wir finden diese Ehrlichkeit lobenswert, da sowohl alle seine anderen Wortmeldungen, sowie sein Verhalten während den Reden der anderen Teilnehmer sein Desinteresse an diesem Kongress, sowie den Themen die dabei behandelt wurden, unterstrichen.
Abschließend erklärte er dem internationalen Publikum was man in Wien unter dem Begriff Dialog versteht, nämlich das Überreichen eines Blumenstraußes an eine Fanvertreterin. Man möge dies auffassen wie man möchte, allerdings ist es nicht unser Verständnis von Dialog.

Abschlussrede von G. Marek (BMI) zur Konferenz zum Nachhören